Verein

Vorstand

Biografien

Simone Keller
Präsidentin

©  Lothar Opilik

Simone Keller wurde 1980 in Weinfelden geboren und absolvierte ihre pianistische Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste. 

Sie pflegt als Solistin und Kammermusikerin ein sehr breites Repertoire in der klassischen und modernen Musik bis hin zu experimentellen und interdisziplinären Formaten, eigenen Konzepten und Vermittlungsprojekten und übt eine intensive Konzerttätigkeit in der Schweiz und in vielen anderen Ländern in Europa, den USA und Asien aus.

2016 wurde sie für mehrere Monate in die Cité Internationale des Arts nach Paris eingeladen und lebte 2018 ein halbes Jahr in einer Künstlerresidenz in Belgrad. 2017 durfte sie mit dem Center for Computer Research in Music and Acoustics an der Stanford University in Kalifornien zusammenarbeiten und erhielt 2019 erneut Einladungen von der Columbia University und der Manhattan School of Music in New York sowie der Brown University in Providence/Boston.

2019 erhielt Simone Keller zwei Preise der Internationalen Bodenseekonferenz und wurde im selben Jahr von Classical:NEXT für den internationalen Innovation Award nominiert. 2021 wurde sie mit dem Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis ausgezeichnet.
www.simonekeller.ch

Roger Girod
Vizepräsident

Roger Girod (*1945) ist Musiker und Jurist und in vielseitigen Kontexten in Winterthur tätig. Improvisierte Musik, Jazzprojekte, die Zusammenarbeit mit bekannten Chansonnièren und Sängerinnen, spartenübergreifenden Projekten im Bereich der Literatur und des Tanzes sowie kammermusikalische Konzerttätigkeit und Komponieren gehören zu seinem breiten musikalischen Betätigungsfeld. 

Roger Girod arbeitete viele Jahre als Dozent für Klavier- und Gruppenimprovisation an der ZHdK, Zürcher Hochschule der Künste.

Als Veranstalter organisierte er ab 1987 die „Konzerte für Frühaufsteher“ und holte dabei grosse Namen der Schweizer Szene nach Winterthur. 

Als Gründungsstiftungsrat der Stiftung Sulzberg war er massgeblich am Aufbau der Villa Sträuli in Winterthur beteiligt, die ein reiches Angebot an «Artist-in- Residence»-Programmen und Kulturveranstaltungen beherbergt.

2012 wurde Roger Girod – zusammen mit seiner Frau Ruth – mit dem Carl-Heinrich-Ernst-Kunstpreis ausgezeichnet und 2015 mit dem Winterthurer Kulturpreis.

Philip Bartels
Kassier

©  Lothar Opilik

Philip Bartels, geboren 1978 in Berlin (Ost) und aufgewachsen an der polnischen Grenze auf der Insel Usedom, lebt seit 2002 in der Schweiz, wo er an der Hochschule für Musik und Theater Zürich ein Doppelstudium in Regie und Komposition für Bühne und Film absolvierte.

Nach ersten Inszenierungen an den Stadttheatern Biel/Solothurn und St. Gallen arbeitet er seit 2010 als freischaffender Regisseur gemeinsam mit der Pianistin Simone Keller mit der Gruppe ox&öl, die seit 2019 im Zürcher sogar theater als Residenz-Gruppe zu Gast ist. Das Kollektiv ox&öl konzipiert Projekte im experimentellen Musiktheaterbereich, bei denen Inklusion und Diversität selbstverständlicher Bestandteil der künstlerischen Praxis sind.

In den letzten Jahren hat ox&öl beispielsweise mehrfach mit den Schauspieler:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen des Theater HORA zusammengearbeitet, hat mit Kindern, Senior:innen, mit Geflüchteten, mit Erwerbslosen und jugendlichen Straftätern partizipative Projekte entwickelt, die unter anderem in der Zürcher Tonhalle, im Grossen Saal des KKL Luzern und im Pfauen des Zürcher Schauspielhauses gezeigt und auf nationaler und internationaler Ebene ausgezeichnet wurden.
www.philipbartels.ch

Christine Ginsberg
Kommunikation

T+T Fotografie

Christine Ginsberg (*1961) ist Co-Leiterin des Kulturmarkts in Zürich – eine soziale Institution, die mit Stellensuchenden arbeitet und ein Kulturhaus mit Restaurant betreibt – wo sie das das Kulturprogramm verantwortet.

Kultur ist aus ihrem Leben nicht wegzudenken. Dies spiegelt sich auch in ihrem Werdegang. Vor ihrer heutigen Tätigkeit leitete sie mehrere Jahre die Abteilung Marketing & Kommunikation im Schauspielhaus und hatte jahrelang dieselbe Funktion im Musikclub Moods im Schiffbau sowie im Museum Rietberg inne, wo sie auch zahlreiche Konzerte, Festivals und spartenübergreifende Veranstaltungen organisierte. Zwischendrin bildete sie sich zur Kulturmanagerin an der Uni Basel weiter.

Ihr Interesse an Sprachen führte zur Erstausbildung als Übersetzerin. Die Freude an Sprachen und am Austausch mit Menschen aus verschiedensten Kulturräumen, ist ihr bis heute geblieben und führte zu zahlreichen Reisen in ferne Länder, die sie noch heute nachhaltig prägen.

Aufgrund ihres Werdegangs und ihrer Interessen, vor allem aber auch aus der Überzeugung der Idee von SYM, hat sie die Anfrage für eine Mitarbeit mit den engagierten Vorstandskolleg:innen mit grosser Freude angenommen.

Sophie Krayer

Sophie Krayer
© Flavio Karrer

Sophie Krayer gestaltet Bühnen, Räume, Kostüme und Konzertreihen. Ihre Arbeiten sind in verschiedenen Kontexten und Kollaborationen im Musiktheater, Tanztheater und Schauspiel zu sehen. Sie gründete gemeinsam mit dem Tonmeister Marcel Babazadeh das Atelier Klang und Raum, zur Zeit beheimatet in der ehemaligen Chemiefabrik in Uetikon am See. Spezialisiert auf die visuelle und akustische Gestaltung von Räumen, das Veranstalten von Konzertformaten und Zentrum des Al(t)Chemie Festivals. Außerdem ist sie Mitinitiatorin und Gründerin von EZO, einem Restaurant/ Kulturort/ Inklusionsprojekt in Tiflis (Georgien).

Ebenso ist sie fester Bestandteil des Ensemble Kiosk, das sich an der Schnittstelle von klassischer, experimenteller Musik, Pop-Musik, Improvisation und Musiktheater bewegt. Ende Januar 2026 beginnt Sophie Krayer an der ZhdK den CAS Art and International Cooperation-in fragile Contexts and in Processes of Peacebuilding. Geboren in Zürich, studierte Sophie Krayer an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Freie Kunst, Fachrichtung Bühnenraum bei Prof. Raimund Bauer. Wohnhaft ist sie in Zürich mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen.

Vereinsstatuten